
Wissen › Grundlagen
Grundlagen
Darf man mehrere Unterschriften haben? Offiziell, im Alltag und als Autogramm
Eine für die Bank, eine für den Paketboten und eine schwungvollere, falls dich jemand mal um ein Autogramm bittet. Wann mehrere Unterschriften sinnvoll sind, wann sie Ärger machen und wie du sie in Ordnung hältst.
Viele fragen sich das, meist genau dann, wenn sie an irgendeinem Schalter schon die dritte Version in derselben Woche hinkritzeln: Darf ich überhaupt mehr als eine Unterschrift haben? In den Schulheften standen früher zehn Varianten untereinander; eine wurde die offizielle, eine andere die schnelle, und irgendwo gibt es noch eine dritte, die du schreiben würdest, wenn dich je jemand um ein Autogramm bäte. Die kurze Antwort: Verboten ist es meist nicht, aber jede Stelle betrachtet die Unterschrift, die du bei ihr abgegeben hast, als deine und vergleicht spätere damit. Daraus folgt alles Weitere. In diesem Artikel sortieren wir, was eine offizielle, eine Alltags- und eine Autogramm-Unterschrift ist, schauen uns an, wo du besser bei einer einzigen Form bleibst und wo ein eigenes Zeichen hilft, wie du ein Autogramm so gestaltest, dass deine Bankunterschrift nicht in der Öffentlichkeit landet, und was du tun kannst, wenn du schon zu viele Versionen hast. Kurzformen, Kürzel und Monogramme haben wir in einem eigenen Artikel behandelt; hier geht es um parallele, volle Unterschriften. Das ist keine Rechtsberatung: Wo viel auf dem Spiel steht, entscheiden immer die Regeln der jeweiligen Stelle.
Warum stellt sich die Frage überhaupt?
Kaum jemand plant, mehrere Unterschriften zu haben. Meist passiert es einfach: Die Hand hat es eilig, die Situation ist eine andere, und irgendwann gibt es zwei oder drei Formen, die alle zu dir gehören, aber nicht gleich aussehen.
- Das Erbe aus der Schulzeit. Deine erste Unterschrift hast du dir in der Schule ausgedacht; in den Ausweis kam vielleicht eine andere, bei der Bank eine dritte.
- Schnelle und ruhige Momente. Beim Vertrag hast du Zeit, beim Paketboten oder an der Kasse nicht. Die eilige Version macht sich nach und nach selbstständig.
- Das Autogramm. Ob du Sport treibst, auftrittst, zeichnest oder schreibst: Viele möchten ein schwungvolleres öffentliches Zeichen, das nicht ihre Bankunterschrift ist.
- Beruf und Privatleben. Manche nutzen im Job eine ordentlichere Form und privat eine lockerere.
Manches davon ist gewollt und nützlich, manches hat sich einfach ergeben. Ziel dieses Artikels: mehr vom Ersten, weniger vom Zweiten.

Was heißt hier „mehrere Unterschriften“?
Es lohnt sich zu klären, worüber wir sprechen, denn „mehrere Unterschriften“ kann Verschiedenes bedeuten, und nicht alles ist dieselbe Frage.
- Parallele volle Unterschriften. Zwei oder mehr verschiedene volle Unterschriften, die du an unterschiedlichen Stellen verwendest. Darum geht es in diesem Artikel.
- Volle Unterschrift und Kurzform. Eine volle Unterschrift und ihr erster Teil als Kürzel. Das sind nicht zwei Unterschriften, sondern eine Familie; mehr dazu im Artikel über Kurzformen.
- Anderer Name, andere Unterschrift. Wenn eine Version von deinem Spitznamen oder deinem zweiten Vornamen ausgeht. Mit welchem Namen du unterschreibst, klärt der Artikel über zweite Vornamen und Spitznamen.
- Alte und neue Unterschrift. Wenn du die alte durch eine neue ersetzt. Das ist ein Übergang, keine parallele Nutzung; die Schritte beschreibt der Artikel zum Ändern der Unterschrift.
Ab hier gibt es drei Rollen: die offizielle Unterschrift für Dokumente und wichtige Papiere, die Alltagsunterschrift für schnelle Situationen und das Autogramm, das du öffentlich verteilst.
Ist das erlaubt? Was man allgemein wissen sollte
In den meisten Ländern gibt es keine einzige, verbindliche Form deiner Unterschrift, die in einem zentralen Register hinterlegt wäre. Stattdessen arbeitet jede Stelle mit ihrer eigenen Probe: die Bank mit der, die du bei der Kontoeröffnung abgegeben hast, die Behörden mit der in deinem Ausweis, dein Arbeitgeber mit der auf deinem Vertrag.
- Die Probe ist der Bezugspunkt. Wenn eine Stelle eine Unterschriftsprobe von dir hat, vergleicht sie spätere Unterschriften in der Regel damit. Eine völlig andere Form kann Fragen aufwerfen.
- Gleich pro Stelle. Bei derselben Bank, auf demselben Dokument, beim selben Arbeitgeber schreibst du immer dasselbe.
- Abweichung ist nicht verboten, muss aber vielleicht erklärt werden. Eine abweichende Unterschrift wird nicht zwingend abgelehnt, kann aber Abläufe verzögern, und man bittet dich womöglich um eine Prüfung.
Entscheidend ist nicht, wie viele Unterschriften du hast, sondern ob alle, für die es zählt, von dir immer dieselbe bekommen.
Die offizielle Unterschrift: eine, und immer gleich
Wenn du aus diesem Artikel nur eines mitnimmst, dann das: Hab eine einzige offizielle Unterschrift. Sie steht auf deinen Dokumenten, bei deiner Bank und unter wichtigen Verträgen, und mit ihr werden deine späteren Unterschriften verglichen.
- 1Ausweisdokumente. Personalausweis, Reisepass, Führerschein: Was hier steht, ist die wichtigste Probe.
- 2Bank und Finanzen. Kontoeröffnung, Kredite, Versicherungen. Viele Banken haben eine Unterschriftsprobe und richten sich danach.
- 3Verträge. Arbeits-, Miet-, Kaufvertrag: Die volle, offizielle Form ist die sichere Wahl.
- 4Behörden und Ämter. Anträge, Erklärungen, Vollmachten.
- 5Notar und Beglaubigung. Hier ist es besonders wichtig, dass deine Unterschrift zu der in deinem Ausweis passt.
Spektakulär muss diese Unterschrift nicht sein. Sie sollte eher ruhig sein, sich immer gleich schreiben lassen und zu deinem Namen passen. Was eine Unterschrift souverän und wiederholbar macht, steht im Artikel über professionelle Unterschriften.

Die Alltagsunterschrift: Brauchst du eine eigene?
Beim Paketboten, an der Kasse, auf einer Anwesenheitsliste oder einem Schulformular schreiben viele eine schnellere, lockerere Form. Das ist verständlich, aber entscheide es bewusst: Eine Alltagsunterschrift funktioniert, wenn sie eine schneller geschriebene Fassung der offiziellen ist und kein anderes Zeichen.
- Dieselbe Form, nur flüssiger.
- Derselbe Großbuchstabe und dieselbe Neigung, weniger Details am Ende.
- Deine eigene Kurzform für enge Felder.
- Auf Bildschirmen vereinfacht, aber erkennbar.
- Ein völlig anderes Zeichen, das der offiziellen nicht ähnelt.
- Ein improvisiertes Gekritzel, das jedes Mal anders ist.
- Die Alltagsversion bei Bankgeschäften.
- Drei „schnelle“ Formen für verschiedene Orte.
Wenn dir deine offizielle Unterschrift am Schalter zu langsam ist, ist das ein Zeichen, dass sich die offizielle Form vereinfachen ließe, nicht dass du eine zweite brauchst. Über Bildschirme haben wir einen eigenen Artikel geschrieben.

Das Autogramm: Warum es sich lohnt, es zu trennen
Das Autogramm ist der eine Fall, in dem eine eigene, von der offiziellen abweichende Unterschrift wirklich eine gute Idee sein kann. Berühmt musst du dafür nicht sein: Es reicht, wenn du Sport treibst, auftrittst, ausstellst, Bücher schreibst oder einfach für viele Menschen unterschreibst.
- Es wird öffentlich. Autogramme werden fotografiert, gepostet, verkauft und gerahmt. Ist deines identisch mit deiner Bankunterschrift, kursiert deine offizielle Probe in der Welt.
- Es darf auffälliger sein. Ein Autogramm muss nicht schnell und zurückhaltend sein. Es darf größer, verzierter, schwungvoller sein.
- Es darf einen anderen Namen tragen. Ein Spitzname, ein Künstlername, nur dein Vorname: Das Autogramm kann den Namen tragen, unter dem dein Publikum dich kennt.
- Es lässt sich erweitern. Eine kurze Widmung, ein Datum, ein gezeichnetes Symbol oder deine Rückennummer können dazugehören.

Ein Autogramm, das zu dir gehört, aber nicht deine Bankunterschrift ist
Ein gutes Autogramm ist eine Verwandte deiner offiziellen Unterschrift, nicht ihr Zwilling. Es ist erkennbar deins, und trotzdem lässt sich deine offizielle Probe nicht daraus ablesen.
- 1Geh von der offiziellen aus und weich dann ab. Behalte deinen Stil, etwa die Neigung oder eine typische Schleife, aber ändere den Großbuchstaben, die Proportionen oder den Abschluss.
- 2Wähl einen anderen Namen oder eine andere Form. Wenn deine offizielle Unterschrift von deinem vollen Namen ausgeht, kann das Autogramm nur dein Vorname, dein Spitzname oder ein Künstlername sein.
- 3Mach es größer und freier. Autogramme landen oft auf großen Flächen: Postern, Fotos, Trikots. Es sollte auch in groß bestehen.
- 4Gib ihm ein eigenes Merkmal. Ein Stern, ein Herz, eine Zahl oder ein kurzes Wort, das nur in deinem Autogramm vorkommt.
- 5Üb es gesondert. Ein Autogramm will genauso geübt werden wie die offizielle Unterschrift, sonst sieht es bei jeder Signierstunde anders aus.
Clara Hoffmann ist Illustratorin und hat ihre Drucke jahrelang mit derselben Unterschrift signiert, die sie auch bei der Bank verwendet. Auf einem Kunsthandwerkermarkt meinte ein Käufer, ihre Signatur sehe genauso aus wie die auf ihrem Mietvertrag, den er einmal abfotografiert in einem Inserat gesehen habe. Daraufhin hat Clara ein eigenes Künstlerzeichen entworfen: ein großes, rundes „C“, danach ihr Vorname und am Ende ein kleiner Stern. Bei der Bank und unter Verträgen blieb sie bei ihrer gewohnten, ruhigen Unterschrift.
In Calligra kannst du über 30 Stile mit deinem Namen ausprobieren. Wenn du auch ein Autogramm möchtest, kannst du eine zurückhaltendere für deine offizielle Unterschrift wählen und eine schwungvollere für dein Autogramm, oder du gibst deinen Spitznamen oder Künstlernamen ein und bekommst Entwürfe dafür.
Künstlernamen, Künstlerzeichen, das eigene Werk signieren
Kreative versehen ihre Werke seit jeher mit einem eigenen Zeichen. Die Signatur eines Malers in der Ecke einer Leinwand, das Zeichen einer Illustratorin auf einem Druck, die Unterschrift einer Musikerin auf einem Albumcover: Das sind Verwandte des Autogramms, die Teil des Werks werden.
- Immer an derselben Stelle. Wenn du deine Arbeiten signierst, leg fest, wo das Zeichen hinkommt, und bleib dabei. Auch das gehört zur Wiedererkennbarkeit.
- Immer auf dieselbe Weise. Eine Signatur auf deinen Werken wird dadurch zu deiner, dass sie auf jedem Stück gleich ist. Kleine Abweichungen sind in Ordnung, die Form sollte aber bleiben.
- Offizielles bekommt die offizielle. Wenn du einen Vertrag unter deinem Künstlernamen schließt, sind dein bürgerlicher Name und deine offizielle Unterschrift auf der Unterschriftszeile die sichere Wahl, es sei denn, die andere Partei wünscht ausdrücklich etwas anderes.

Wann mehrere Unterschriften Ärger machen
Das Problem mit mehreren Unterschriften ist nicht, dass es sie gibt, sondern dass sie durcheinandergeraten. Der meiste Ärger entsteht in ein paar typischen Situationen.
- Die falsche Form am falschen Ort. Bei der Bank schreibst du deine Alltags- oder Autogrammversion, und sie passt nicht zur Probe. Man will vielleicht prüfen oder bittet dich, noch einmal zu unterschreiben.
- Du weißt nicht, welche wo liegt. Jahre später erinnerst du dich nicht mehr, welche Form du bei welcher Bank abgegeben hast, und unterschreibst zögerlich und uneinheitlich.
- Die Formen verschwimmen. Wenn du zwei ähnliche Unterschriften nutzt, bringt deine Hand sie irgendwann durcheinander, und keine bleibt beständig.
- Verwirrend für andere. Im Job oder in Familienangelegenheiten können andere nicht erkennen, welche deine ist, und das kann sogar Misstrauen wecken.

Aufräumen: wenn du schon zu viele Versionen hast
Wenn du bis hierher gelesen und gemerkt hast, dass drei oder vier Unterschriften von dir im Umlauf sind, keine Sorge. Das lässt sich in ein paar Schritten ordnen.
- 1Notier, wo welche vorkommt. Dokumente, Banken, Arbeit, wichtige Verträge. Wenn du dich nicht erinnerst, schau in deine Dokumente und die Kopien, die du aufbewahrst.
- 2Wähl die offizielle. Am besten eignet sich meist die in deinem Personalausweis, denn diese Probe lässt sich am schwersten ändern.
- 3Entscheide, ob du ein Autogramm brauchst. Wenn ja, wähl oder gestalte eine bewusst andere Form. Wenn nicht, deckt eine Unterschrift alles ab.
- 4Lass den Rest los. Hör einfach auf, die überflüssigen Alltagsversionen zu benutzen. Schreib überall die offizielle, höchstens etwas flüssiger.
- 5Sag Bescheid, wenn nötig. Wenn eine Bank oder ein Amt eine andere Form hat als die, die du behältst, frag, ob eine neue Probe nötig ist. Der Artikel zum Ändern der Unterschrift führt dich Schritt für Schritt hindurch.
Übe die Form, die du behältst, ein paar Tage lang gezielt, damit deine Hand nicht in die alten zurückrutscht. Im Artikel zum Üben findest du einen 7- und einen 21-Tage-Plan.

Häufige Fehler und wie du sie behebst
Probleme mit mehreren Unterschriften gehen fast immer auf dieselben wenigen Fehler zurück, und jeder lässt sich beheben.
- Zwei offizielle Unterschriften. Eine im Ausweis, eine andere bei der Bank. Lösung: Entscheide dich für eine und gib bei Bedarf dort eine neue Probe ab, wo sie abweicht.
- Das Autogramm ist die offizielle Unterschrift. Das Zeichen, das du öffentlich verteilst, ist deine offizielle Probe. Lösung: Gestalte ein bewusst anderes Autogramm und nutze ab jetzt öffentlich nur dieses.
- Die Alltagsversion ist ein anderes Zeichen. Die schnelle Form sieht der offiziellen überhaupt nicht ähnlich. Lösung: Mach die Alltagsversion zu einer flüssigeren Fassung der offiziellen, mit demselben Anfang.
- Jedes Mal improvisiert. Eigentlich hast du keine feste Form, nur stimmungsabhängige Varianten. Lösung: Leg dich auf eine offizielle fest und übe, bis zehn von zehn gleich aussehen.
- Du weißt nicht, was du wo abgegeben hast. Lösung: eine einfache Liste, wo welche vorkommt, und ein schrittweiser Wechsel zu einer einzigen offiziellen Form.
Checkliste für deine Unterschriften
Geh diese Liste durch. Wenn du überall mit Ja antwortest, sind deine Zeichen in Ordnung, egal ob du eine oder mehrere Unterschriften nutzt.
- 1Hast du eine einzige offizielle Unterschrift? Auf deinen Dokumenten, bei deiner Bank und unter deinen Verträgen steht dieselbe.
- 2Weißt du, welche wo hinterlegt ist? Wenn nicht, mach dir eine kurze Liste.
- 3Geht deine Alltagsversion von der offiziellen aus? Gleicher Großbuchstabe, gleiche Neigung, nur flüssiger.
- 4Unterscheidet sich dein Autogramm von der offiziellen? Erkennbar deins, aber nicht deine Bankprobe.
- 5Ist jede Form zehnmal von zehn gleich? Egal welche du schreibst, du improvisierst nicht.
- 6Verteilst du öffentlich nur das Autogramm? Deine offizielle Unterschrift landet nicht in sozialen Netzwerken, auf Postern oder Fotos.
Der eine Satz, den du mitnehmen solltest
Hab eine offizielle Unterschrift und halte sie gleich; die Alltagsversion ist eine schnellere Fassung davon, und wenn du ein Autogramm brauchst, mach es bewusst anders, damit die Öffentlichkeit nie deine Bankunterschrift bekommt.
Fragen
Darf ich zwei verschiedene Unterschriften verwenden?
Ein allgemeines Verbot gibt es meist nicht, aber jede Stelle betrachtet die Unterschrift, die du bei ihr abgegeben hast, als deine und vergleicht spätere damit. Bei derselben Bank, auf demselben Dokument oder beim selben Arbeitgeber schreibst du deshalb am besten immer dieselbe. Wenn du bei einer bestimmten Angelegenheit unsicher bist, frag vorher bei der betreffenden Stelle nach.
Darf meine Unterschrift bei der Bank von der im Ausweis abweichen?
Das kommt vor, ist aber nicht ideal: Du hast dann zwei offizielle Proben, die sich leicht verwechseln lassen. Einfacher ist es, eine offizielle Unterschrift zu wählen und dort, wo eine andere hinterlegt ist, zu fragen, ob du eine neue Probe abgeben solltest.
Brauche ich ein eigenes Autogramm?
Pflicht ist es nicht, aber wenn du oft öffentlich unterschreibst, etwa bei Auftritten, Sportveranstaltungen oder Lesungen, lohnt es sich. So ist die Unterschrift, die fotografiert und gepostet wird, nicht deine offizielle Probe.
Wie stark sollte sich mein Autogramm von meiner offiziellen Unterschrift unterscheiden?
So stark, dass niemand deine offizielle Form daraus ablesen kann, und trotzdem erkennbar deins. Ein anderer Name oder eine andere Namensform, ein anderer Großbuchstabe oder andere Proportionen und ein Merkmal, das nur im Autogramm vorkommt, funktionieren gut.
Darf ich beim Paketboten oder an der Kasse schneller unterschreiben?
Ja, wenn es eine flüssigere Fassung deiner offiziellen Unterschrift ist, mit demselben Anfang und derselben Neigung. Statt eines völlig anderen Zeichens ist es besser, die offizielle Form so zu vereinfachen, dass sie auch am Schalter bequem ist.
Wenn ich unter einem Künstlernamen arbeite, kann ich damit Verträge unterschreiben?
Kläre das immer mit der anderen Partei oder einer fachkundigen Person. Meist sind dein bürgerlicher Name und deine offizielle Unterschrift auf der Unterschriftszeile die sichere Wahl; Künstlername und Künstlerzeichen gehören auf deine Werke und in die Öffentlichkeit.
Ich habe drei Unterschriften und weiß nicht, welche wo liegt. Was tun?
Notier, wo du welche benutzt hast, wähl die offizielle (meist die im Personalausweis) und stell nach und nach überall auf sie um. Wo eine andere Probe hinterlegt ist, frag, ob du eine neue abgeben musst. Der Artikel zum Ändern der Unterschrift hilft dir dabei Schritt für Schritt.
Probier es mit deinem eigenen Namen
Lies auch diese
Wissen
GrundlagenWas macht eine Unterschrift professionell?
Auf die Zahl der Schnörkel kommt es nicht an. Schwung, ein starker Anfangsbuchstabe, eine gleichmäßige Neigung, gute Proportionen und ein klarer Abschluss machen eine Unterschrift souverän und wiederholbar.
GrundlagenWie lesbar sollte deine Unterschrift sein?
Nicht jeder Buchstabe muss lesbar sein, aber reines Chaos ist auch keine Lösung. So findest du die Balance zwischen Lesbarkeit und Persönlichkeit.
GrundlagenWas verrät eine Unterschrift? Graphologie: Mythen und Fakten
Ein großer Anfangsbuchstabe, eine lange Unterstreichung, eine Rechtsneigung: Viele glauben, daran lasse sich der Charakter ablesen. Ein ehrlicher Blick darauf, was eine Unterschrift verraten kann und was nicht.





